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MPU wegen Cannabis


MPU bei Cannabis (THC)

Wenn Sie im Straßenverkehr ( Pkw, Fahrrad, Lkw..) auffällig wurden wegen Cannabis / Marihuana, wird nicht automatisch eine MPU angeordnet. Entscheidend sind hier Ihre gemessenen aktenkundigen Werte: u.a. der THC Gehalt im Blut oder Urin, sowie der Carbonsäurewert (THC-COOH).

Im Gegensatz zu anderen Drogen bzw. Betäubungsmitteln (BTM), wird bei einer Teilnahme am Straßenverkehr, unter der Wirkung von Marihuana (THC), unterschieden, ob der Betroffene nur ein Einziges Mal einen Joint rauchte bzw. an einer Bong "zog",  gelegentlich "kiffte" oder regelmäßig.

Sollte es sich tatsächlich nur um einen einmaligen oder gelegentlichen seltenen Konsum handeln, geht es der Fahrerlaubnisbehörde zunächst darum, ob der Betroffene die Teilnahme am Straßenverkehr von seinem Marihuana - Konsum trennen kann, sofern es sich nicht um Fahranfänger handelt. Man nennt dies in der Fachsprache: Trennvermögen.

Häufig gestellte Fragen :

  • Ich habe nur einmal einen Joint geraucht, muß ich jetzt zur MPU ? Nein, Sie werden vorher die Gelegenheit bekommen durch ein ärztliches Gutachten, Ihren Einmalkonsum darzulegen und so eine MPU evtl. verhindern. Ein Ärztliches Gutachten können Sie beim TÜV oder anderen anerkannten Begutachtungsinstituten bzw. Verkehrsmedizinern in Auftrag geben. Frau Hoheisel führt keine ÄGs durch.
  • Was passiert mit meinen Daten, die ich bei Ihnen in der Beratung äussere ? Dipl.Psych. Iris Hoheisel arbeitet nur mit Papier und Stift während der Beratung und vernichtet alles komplett, sobald sie die Beratung abgeschlossen haben. Wenn Sie wiederkommen, müßen Sie dh. Ihren Fall neu mitteilen. Sie brauchen keine Angst haben wegen der Illegalität der Droge. Die Beratung unterliegt der Schweigepflicht.
  • Kann ich Ihre Beratung aufsuchen, wenn ich noch Marihuana konsumiere ? Ja, aber bitte rauchen Sie kein Marihuana am Tag der Beratung bzw. nicht am Abend vorher.
  • Cannabis / Marihuana per Rezept : Seit März 2017 wurde Cannabis als Medikament zugelassen. Bislang gibt es noch keine eindeutigen Richtlinien hierzu bzgl. der Fahrtauglichkeit. Wenn Sie davon betroffen sind, und am Straßenverkehr teilnehmen, führen Sie am besten immer Ihr Rezept mit sich und fahren nur los, wenn Sie sich ganz sicher sind, fahren zu können. Auf gar keinen Fall am Anfang der Medikation und fahren Sie nur, wenn Sie lt. Rezept-Dosierung Cannabis einnehmen. Eine Rauschwirkung ist nicht Sinn der Cannabis-Medikation. Diese Angaben sind ohne Gewähr.
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